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Leseprobe: Das Fitness-Laufbuch von Sabrina Mockenhaupt

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Der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund – so hängen Sie ihn locker ab Im Idealfall ist Ihre Motivation zu laufen so groß, dass Sie sich sogar ein wenig bremsen müssen. Doch auch bei den ganz großen Enthusiasten meldet sich früher oder später der innere Schweinehund. Wenn im Job viel zu tun ist, Freunde oder Familie Sie beanspruchen oder es draußen ungemütlich ist, lässt man schon einmal eine Laufeinheit sausen. Nicht so schlimm. Doch beim nächsten Mal haben Sie vielleicht wirklich keine Lust und suchen nach Ausreden – und werden welche finden. Das Ergebnis ist häufig, dass man mit einem schlechten Gewissen zu Bett geht. Und schon sind Sie in einer Spirale der Unzufriedenheit, die im schlimmsten Fall dazu führt, 5 Tipps gegen den inneren Schweinehund Setzen Sie sich Ziele Setzen Sie sich messbare Ziele. Zwei Kilogramm abnehmen, viermal pro Woche laufen, zehn Kilometer am Stück schaffen, in vier Monaten einen Halbmarathon laufen – all das können solche Ziele sein. Entscheidend ist, dass Sie realistisch bleiben. Ein Laufanfänger tut sich keinen Gefallen, wenn er gleich vom Halbmarathon träumt. Setzen Sie sich lieber mehrere kleine Ziele, und gehen Sie eines nach dem anderen an. Reden Sie über Ihre Ziele Holen Sie Ihre Familie und Freunde mit ins Boot. Kommunizieren Sie Ihre Ziele. Das schafft einerseits Verbindlichkeit, andererseits sind Ihnen Anerkennung und Unterstützung sicher. Außerdem fällt es Ihnen dann schwerer, mal eine Einheit sausen zu lassen. Und wer weiß, vielleicht können Sie durch Ihr Vorbild sogar jemanden zum Mitlaufen motivieren. dass Sie immer wieder neue Gründe suchen werden, die gegen das Laufen sprechen. In einem solchen Fall haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie verzeihen sich, dass Sie nicht zu Ihrem geplanten Lauf angetreten sind, und gehen beim nächsten Mal wieder völlig unbefangen an die Sache heran. Kompliment, wenn Sie so sehr mit sich im Reinen sind. Oder Sie greifen zu einem der folgenden Motivationskniffe. Gehen Sie planvoll vor Planen Sie Ihre Laufeinheiten frühzeitig und vermerken Sie sie in Ihrem Terminkalender. So bereiten Sie sich bereits mit dem Eintragen gedanklich auf das Training vor. Vor allem erhöht sich dadurch aber die Verbindlichkeit. Geschäftstermine und Verabredungen mit Freunden lassen Sie ja auch nicht einfach so platzen, oder? Wichtig: Bleiben Sie trotzdem flexibel. Nicht immer kann man Termine einhalten. Verzeihen Sie sich, wenn Ihnen tatsächlich etwas Wichtigeres dazwischenkommt. Halten Sie Ihre Laufsachen bereit Legen Sie Ihre Laufsachen bereits einen Tag vor dem geplanten Lauf zurecht. Dadurch nehmen Sie sich selbst die „Gelegenheit“, zwischen dem Aufstehen bzw. dem Nachhausekommen und dem Laufen ins Grübeln zu verfallen. 1 2 3 4 5 12

01 | Motivation , Visualisieren Sie Ihre Ziele Führen Sie sich vor Augen, wofür Sie das alles tun. Wollen Sie einen Marathon oder Halbmarathon laufen, dann stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie die Ziellinie überqueren und wie sich das anfühlen muss. Wollen Sie abnehmen, dann führen Sie sich vor Augen, wie Sie aussehen werden, wenn Sie dranbleiben. Oft hilft es auch, an einen besonders schönen Lauf aus der Vergangenheit zurückzudenken. Erinnern Sie sich, wie Sie locker, leicht und scheinbar mühelos durch den Wald getrabt sind, und lassen Sie die Stimmung dieses Laufes vor Ihrem inneren Auge wieder aufleben. Laufen heißt nicht Schinden – warum weniger oft mehr ist „Laufen ist anstrengend und macht einfach keinen Spaß.“ So oder so ähnlich argumentieren Menschen, die trotz guter Vorsätze die Laufschuhe irgendwann in die Ecke gestellt haben. Dass Laufen in einem gewissen Maße anstrengend ist, lässt sich nicht wegdiskutieren. Doch zum einen müssen Anstrengung und Schweiß nichts Schlechtes sein, viele Menschen lieben den Sport gerade deswegen. Zum anderen sind Sie selbst frei zu entscheiden, wie sehr Sie sich „schinden“ möchten. Laufen heißt nicht, sich in jeder Trainingseinheit bis zur Erschöpfung zu verausgaben. Im Gegenteil: Läufe im sogenannten „Wohlfühlbereich“ bringen oft viel mehr. Das beste Beispiel geben die Stars der Szene: Auch Weltklasse- Langstreckler absolvieren einen Großteil ihrer Trainingskilometer in einem Tempo, das sie bequem über Stunden durchhalten könnten. Auch Sie haben einen solchen „Wohlfühlbereich“ – wenn auch natürlich auf einem anderen Niveau. Die Kunst besteht darin, ihn zu finden. Gelingt Ihnen das, haben Sie den meisten Läufern im Lande etwas voraus. Laut einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln aus dem Jahr 2010 sind nämlich mehr als 60 Prozent der Läufer in Deutschland im Training regelmäßig zu flott unterwegs. Zu schnelles Laufen ist vor allem Anfängern nicht zu empfehlen. Es kann dazu führen, dass Sie sich überfordern und eine Trainingseinheit mit einer negativen Assoziation „abspeichern“. Dass unter diesen Voraussetzungen die Vorfreude auf den nächsten Lauf nicht gerade gigantisch ist, verwundert da 13

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