LAUFEN.DE – DAS MAGAZIN: JETZT PROBELESEN, ABONNIEREN UND KOSTENLOSE PRÄMIEN MITNEHMEN

Aufrufe
vor 8 Monaten

Leseprobe: Jetzt in der brandneuen Ausgabe blättern

  • Text
  • Laufen
  • Marathon
  • Lauf
  • Riegel
  • Schuhe
  • Gesundheit
  • Fitness
  • Schnell
  • Beine
  • Paar
In der Frühjahrs-Ausgabe von laufen.de liest du, wie du Laufen ganz gezielt einsetzen kannst, um bis zum Sommer deiner Traumfigur viele Schritte näherzukommen. Neue Abonnenten erhalten zu dem Magazin kostenlos den 228 Seiten starken DLV-Laufkalender mit mehr als 3200 Lauf-Events für 2017. Außerdem in dieser Ausgabe: Läufer bleiben länger jung: Wir liefern den Beweis. Die 10 besten Lebensmittel für mehr Leistung. Was bei Schienbeinschmerzen wirklich hilft. Top-Schuhe im Test: Die Neuheiten fürs Frühjahr. Und: Gutschein-Coupons im Wert von 25 Euro, mit denen du beim Einkaufen bares Geld sparst.

laufen.de-Experte Dr.

laufen.de-Experte Dr. Jens Enneper Unser Experte ist Orthopäde und Unfallchirurg. Er führt seine eigene Praxis „Orthopädie und Sport“ in Köln. www.orthopaedieundsport.de DAS SCHIENBEINKANTEN­ SYNDROM GEHÖRT ZU DEN HÄUFIGSTEN GRÜNDEN, WARUM EIN GEPLANTER MARA­ THON NICHT GELAUFEN WIRD. Es fängt als leichter Schmerz am Schienbein an und wird immer schlimmer. Bis irgendwann jeder Laufschritt so wehtut, dass man gar nicht mehr laufen kann. Das Schienbein ist druckempfindlich, manchmal können sogar Unregelmäßigkeiten daran ertastet werden. Die Rede ist vom Schienbeinkantensyndrom, zwar nicht die häufigste, aber doch eine immer wieder auftretende Überlastungserscheinung auch bei Läufern. Meist ist der Schmerz an der Innenseite im unteren Drittel des Schienbeins zu spüren. Er tritt während des Laufens auf und verschwindet in der Ruhe wieder. Je länger die Schmerzen bestehen, desto länger sind meist auch die Schmerzphasen. „Ursache der Schmerzen ist eine entzündete Knochenhaut“, erklärt Dr. Jens Enneper, der in seiner Kölner Sportorthopädie-Praxis sowohl Profi-Sportler als auch Hobby-Athleten betreut. Die Knochenhaut entzündet sich meist in dem Bereich, wo der Muskel ansetzt. Wieso sich die Konchenhaut entzündet, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum Beispiel eine Fuß- oder andere Fehstellung im Körper. Falsche oder alte Schuhe. Muskuläre Dysbalancen. Schlechte Fuß- und Sprunggelenksstabilität. Ein zu hoher Druck in der Wade, wodurch ein großer Zug an der Knochenhaut entsteht. Eine zu große Steigerung des Trainingsumfangs. Oder generell auch eine sehr hohe, dauerhafte Trainingsbelastung. Um nur einige zu nennen. Probleme werden schnell chronisch Das gefährliche am Schienbeinkantensyndrom: Weil der Schmerz zu Beginn immer wieder verschwindet, nehmen viele Sportler das Problem zunächst nicht so ernst und gehen nicht zum Sportarzt. Ein Fehler, wie Jens Enneper bestätigt: „Wenn das Problem einmal besteht, kann es schnell chronisch werden.“ Und dann kann eine Behandlung ziemlich lange dauern. „Das ist dann eine zähe Geschichte. Das kann mal drei Monate dauern. Umso früher man behandelt, desto leichter geht es wieder weg. Wenn die Entzündung chronisch wird, kann die Stelle außerdem dauerhaft empfindlich bleiben.“ Grund genug also, das Problem von Beginn an ernst zu nehmen. Als Sofortmaßnahme gilt: Sportpause. Eine Besserung kann man eventuell auch mit Kalt-Warm-Bädern erreichen. Und dann sollte sich ein Arzt die schmerzende Stelle ansehen – schon allein um schwerwiegendere Probleme wie eine Stressfraktur auszuschließen, die von den Symptomen oft ähnlich ist. „Mit Röntgen und Ultraschall oder auch Kernspin kann man ganz gut feststellen, ob es wirklich ein Schienbeinkantensyndrom ist“, erklärt Jens Enneper. Zur Behandlung eines Schienbeinkantensyndroms gibt es viele Möglichkeiten. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Stoßwellen sehr gut helfen“, erzählt Jens Enneper. Aber auch mit Salben-Verbänden, Wechselbädern, physikalischen Anwendungen, Elektrotherapie oder Ultraschallbehandlungen kann man Erfolge erzielen. Zudem kann man mit physiotherapeutischen Behandlungen Spannung aus der Wadenmuskulatur nehmen und auch die Muskelansätze bearbeiten. Ruhe bewahren und auskurieren Zudem ist Ruhe wichtig – auch wenn das schwerfällt. Aber wer trotzdem weiter läuft oder zu früh wieder damit beginnt, riskiert, die Verletzung zu verschleppen und so lange oder sogar dauerhaft mit Problemen zu kämpfen. Lieber eine Zeitlang auf die geliebte Laufrunde verzichten und dafür dann wieder richtig durchstarten, als dauerhaft nur halbherzig zu trainieren. Wer gar nicht aufs Laufen verzichten will, der sollte präventiv handeln und den Problemen vorbeugen. „Wichtig ist eine gute, kräftige und funktionelle Muskulatur“, betont Jens Enneper. „Das heißt, man sollte als Läufer nicht nur laufen, sondern auch mit anderen Trainingsformen an der Fitness arbeiten.“ Eine stabile Körpermitte mit gut ausgebildeter Bauch- und Rückenmuskulatur ist sowieso wichtig. Dazu sollten Übungen für die Stabilität von Fuß bis Hüfte in das Training einfließen. Wer keine Lust aufs Fitnessstudio hat, kann auch einfach während oder nach dem Lauf ein paar Übungen durchführen. „Einfach ein paarmal eine Treppe hochlaufen, ein paar Ausfallschritte oder Kniebeugen in das Training einbauen“, zählt Jens Enneper einfache aber effektive Übungen auf. „Mit Gewichten – oder im Wald einem leichten Baumstamm oder -ast – kann man die Belastung noch steigern.“ Wer dazu noch seine Muskulatur regelmäßig dehnt, hat zwar nicht die Garantie, sich nie zu verletzen. Die Gefahr, eine lange Laufpause wegen körperlicher Probleme einlegen zu müssen, wird damit aber deutlich reduziert. Wer immer wieder Übungen wie ein paar Treppenläufe in sein Training einbaut, kräftigt seine Muskulatur und beugt Verletzungen vor ——— 070 GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG GE 068-072_laufen.de_mag_2017_02_enneper_schienbein.indd 70 01.02.2017 14:34:19

068-072_laufen.de_mag_2017_02_enneper_schienbein.indd 71 01.02.2017 14:34:21

LASS DIR DAS NEUE HEFT SOFORT
NACH HAUSE SCHICKEN!

UND NIMM EINE STARKE ABO-PRÄMIE MIT!

EIN 160 SEITEN STARKES LAUFBUCH

ODER

EIN BUFF-TUCH IN BLAU ODER BROMBEER

ODER

TOP-LAUF­SOCKEN IM RINGELLOOK

laufen.de

Wer jetzt neu ein Abo für laufen.de – das Magazin abschließt, hat alle zwei Monate die neueste Ausgabe sofort im Briefkasten. Abonnenten erhalten das gedruckte Heft vier Wochen, bevor das E-Paper veröffentlicht wird. Wenn du jetzt hier dein Abo bestellst, erhältst du eine tolle Prämie kostenlos dazu. Du kannst wählen: Entweder du schließt ein Jahres-Abo (6 Ausgaben für 26,40 Euro an eine Adresse in Deutschland bzw. 34,90 Euro an eine Adresse außerhalb Deutschlands) ab und erhältst das „Große Fitness-Laufbuch“ von Sabrina Mockenhaupt, das du hier probelesen kannst, kostenlos dazu. Oder du abonnierst laufen.de für ein halbes Jahr (3 Ausgaben; 13,20 Euro an eine Adresse in Deutschland bzw. 17,45 Euro an eine Adresse außerhalb Deutschlands) und kannst dich zwischen einem praktischen Buff-Tuch oder hochwertigen Laufsocken von Wrightsock entscheiden. Nach deiner Bestellung schicken wir dir umgehend die aktuelle Ausgabe mit der von dir gewählten Prämie zu.