LAUFEN.DE – DAS MAGAZIN: JETZT PROBELESEN, ABONNIEREN UND KOSTENLOSE PRÄMIEN MITNEHMEN

Aufrufe
vor 4 Wochen

Leseprobe: Jetzt in der brandneuen Ausgabe blättern!

  • Text
  • Laufen
  • Marathon
  • Schuh
  • Anmelden
  • Stunden
  • Kilometer
  • Sprink
  • Sparen
  • Dynamik
  • Schnell
Sofort besser werden: In der aktuellen Ausgabe von laufen.de steht, wie Laufen glücklich macht. Und warum Läufer besseren Sex haben und gesündere Kinder bekommen. Außerdem in laufen.de: So funktioniert Abnehmen wirklich | Der große Laufschuhtest: Das sind die Top-Modelle für den Herbst 2017 | Marathon: Dein Weg zum erfolgreichen Finish. Plus: Trainingspläne für die Königsdisziplin | Laufuhren im Check: Die besten Trainings-Computer des Jahres | Sicher durch den Herbst: Das brauchen Läufer, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken | Ernährung: Was du beim Laufen essen und trinken sollst – und was besser nicht | MIT EXTRAHEFT: 24 SEITEN ÜBER DEIN MARATHON-TRAINING

GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG

GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG LAUFEN HÄLT DIE SPERMIEN FIT LAUFEN UND SEX – VIELLEICHT DIE SCHÖNSTEN NEBENSACHEN DER WELT. STUDIEN BELEGEN JETZT: DOSIERTER SPORT IST GUT FÜR EIN ERFÜLLTES SEXLEBEN UND HILFT AUCH BEI DER ZEUGUNG VON KINDERN. Text: Dr. Stefan Graf | Fotos: Thinkstock ——— 046 GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG GE 046-049_laufen_de_mag_2017_05_kinderwunsch.indd 46 16.08.2017 21:20:26

Läufer wissen und unzählige Studien belegen es: Vernünftig dosierter Ausdauersport hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf- und Immunsystem, auf innere Organe, den Energiehaushalt, den Bewegungsapparat und vieles mehr. Ein Bereich ist dabei allerdings noch nicht hinreichend untersucht: Wie wirkt sich Laufen auf die Sexualität und Fortpflanzungsfähigkeit aus? Die Forschung läuft allerdings auch hier auf Hochtouren und untersucht: Welche „Potenzen für die Potenz“ stecken im Joggen? Und die Ergebnisse zeigen auch hier: Laufen lohnt sich! Wem es bislang an der Motivation zum Laufen gefehlt hat, der bekommt jetzt die ultimativen Gründe geliefert, warum er es regelmäßig tun sollte. Denn es geht um das Wichtigste: um den eigenen Nachwuchs. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird die „Potenz“ gewöhnlich mit der männlichen „Standfestigkeit“ (erektile Funktionalität) gleichgesetzt. Und da finden sich schnell eine Handvoll wissenschaftlich untermauerter Belege, warum Sport und Laufen auch hier hilft. 1. Laufen hilft dabei, den Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken. Das schützt die Blutgefäße. Durch intakte Blutgefäße kann wiederum das Blut störungsfrei fließen und für eine stabile Erektion sorgen. 2. Laufen erhöht zudem den Testosteronspiegel. Und Testosteron spielt eine bedeutende Rolle bei Spermienbildung, Erektion und Lust auf Sex. 3. Laufen wirkt auch Übergewicht entgegen und senkt so die Wahrscheinlichkeit für mechanische Erektionshemmnisse. 4. Laufen hilft beim Stressabbau. Stress und psychische Belastungen hemmen die Sexualität. 5. Laufen verbessert das eigene Körpergefühl und die Eigenwahrnehmung. Eigene Körpersignale können so besser erkannt und umgesetzt werden. Während es im alltäglichen Sprachgebrauch bei Potenz meist nur um die Erektion geht, umfasst der Begriff im medizinischen Sinne noch weit mehr: nämlich alle für die Zeugung von Kindern relevanten Faktoren. Dazu gehören die Qualität und Beweglichkeit der Spermien sowie die Güte der Eizellen und die Fähigkeit der Frau, den Embryo auszutragen. In diesem Komplex war die Datenlage über die Wirkung regelmäßigen Laufens bislang dünn. Neue Forschungsansätze der Epigenetik belegen jetzt: Regelmäßiges Lauftraining mittlerer Intensität hat einen positiven Effekt auf die Qualität von Samen und Eizellen. Es schützt das darin enthaltene Erbmaterial – die DNA – auf mehreren Ebenen vor Beschädigung. Die „Epigenetik“ erforscht die Auswirkung unserer Lebensbedingungen auf die Regulation unserer Gene. Zu den Lebensbedingungen gehört neben Umweltfaktoren, die vom Menschen kaum beeinflussbar sind, vor allem der individuelle Lebensstil. Wie man sich ernährt, ob man raucht oder viel Alkohol trinkt, besonders aber auch das Bewegungsverhalten hat einen immensen Einfluss auf die Aktivität der Gene. Gene können durch Anheftung- bzw. Abspaltung kleiner chemischer Moleküle blockiert bzw. aktiviert werden. Dass die „Schalterstellungen“ der Gene durch den Lebensstil massiv beeinflusst und die „Schaltpläne“ an den Nachwuchs weitergegen werden, ist die epochale Erkenntnis der jüngsten Forschungsgeschichte. Der Sport spielt da eine wichtige Rolle. Denn: Wer regelmäßig in moderater Dosierung läuft, trägt dazu bei, dass der eigene Nachwuchs aus Samen und Eizellen mit einem gesunden Genregulationsmuster gezeugt wird. „Gute“ Gene, die beispielsweise die Information für Schutzproteine gegen Krankheiten tragen, sind auf „an“ gestellt. Gefährliche, potenziell Krankheiten auslösende Gene, die jeder von uns in sich trägt, werden bei Läufern besser in Schach gehalten. Aber wieviel Sport ist nun wirklich gut? Zweimal pro Woche „volle Pulle“ oder fünfmal moderat oder doch gleich das momentan sehr angesagte hochintensive Intervalltraining – was ist im Hinblick Unser Experte: Dr. Stefan Graf hat nach seinem Medizin- und Biologie-Studium lange in den Bereichen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselphysiologie geforscht und gelehrt. Mittlerweile ist der Berliner als Autor vorwiegend in den Bereichen Sportphysiologie, -medizin und -ernährung tätig. Er berät Athleten in Ausdauer- und Spielsportarten und ist selbst seit frühester Kindheit bekennender „Sportjunkie“ – passionierter Läufer, ehemaliger Drittliga-Fußballer und Tennisspieler. auf den Kinderwunsch der Favorit? Reproduktionsmediziner aus Gießen sind dieser Frage auf den Grund gegangen – haben sich aber vorerst nur mit dem männlichen Erzeugerpart befasst. In einer Studie teilten die Wissenschaftler 280 gesunde Männer zwischen 25 und 40 Jahren in vier gleichwertige Gruppen. Über 24 Wochen trainierte jede Gruppe nach einem anderen Prinzip. Die erste Gruppe führte ein kontinuierliches Lauftraining in moderater Intensität durch, die zweite ein kontinuierliches Lauftraining hoher Intensität. Gruppe drei unterzog sich einem Intervalltraining hoher Intensität, während die letzte Gruppe gar keinen Sport machte. Vor, während und bis 30 Tage nach der Trainingsphase wurden im Sperma der Probanden eine Reihe aussagekräftiger Marker für die Fruchtbarkeit und Samengesundheit bestimmt. So wurden beispielsweise oxidativer Stress, der Gehalt an Antioxidantien, Entzündungszeichen oder auch DNA-Schäden untersucht. Das erste eindeutige Ergebnis: Nach 24 Wochen regelmäßigen Trainings hatten sich die Werte der Reproduktionsmarker bei den Probanden aller drei Sportgruppen im Vergleich zu ihren eigenen Ausgangswerten und gegenüber den Nichtsportlern signifikant verbessert. Die Vorteile hatten zum Teil noch 30 Tage nach Trainingsende Bestand. Sport an sich hilft also schon einmal. LAUFEN.DE ——— 047 046-049_laufen_de_mag_2017_05_kinderwunsch.indd 47 16.08.2017 21:20:26

LASS DIR DAS NEUE HEFT SOFORT
NACH HAUSE SCHICKEN!

UND NIMM EINE STARKE ABO-PRÄMIE MIT!

EIN 160 SEITEN STARKES LAUFBUCH

ODER

EIN BUFF-TUCH IN BLAU ODER BROMBEER

ODER

TOP-LAUF­SOCKEN IM RINGELLOOK

laufen.de

Wer jetzt neu ein Abo für laufen.de – das Magazin abschließt, hat alle zwei Monate die neueste Ausgabe sofort im Briefkasten. Abonnenten erhalten das gedruckte Heft vier Wochen, bevor das E-Paper veröffentlicht wird. Wenn du jetzt hier dein Abo bestellst, erhältst du eine tolle Prämie kostenlos dazu. Du kannst wählen: Entweder du schließt ein Jahres-Abo (6 Ausgaben für 26,40 Euro an eine Adresse in Deutschland bzw. 34,90 Euro an eine Adresse außerhalb Deutschlands) ab und erhältst das „Große Fitness-Laufbuch“ von Sabrina Mockenhaupt, das du hier probelesen kannst, kostenlos dazu. Oder du abonnierst laufen.de für ein halbes Jahr (3 Ausgaben; 13,20 Euro an eine Adresse in Deutschland bzw. 17,45 Euro an eine Adresse außerhalb Deutschlands) und kannst dich zwischen einem praktischen Buff-Tuch oder hochwertigen Laufsocken von Wrightsock entscheiden. Nach deiner Bestellung schicken wir dir umgehend die aktuelle Ausgabe mit der von dir gewählten Prämie zu.